MÜNCHEN

KULT Studio München
Raum für Tanzprojekte & Events
Das KULT Studio München ist das zentrale Projekt- und Community-Hub der KULT Plattform. Hier entstehen Tanzprojekte, Produktionen und Formate, die urbane Tanzkultur als kreativen und gemeinschaftlichen Prozess sichtbar machen. Als Treffpunkt für Szene, Kollektive und Veranstalter:innen bietet der Standort Raum für Austausch, Entwicklung und Umsetzung.
Die Studios in München stehen für Workshops, Proben, Tanzprojekte, Events und freie Produktionen zur Verfügung. Neben großzügigen Tanzsälen umfasst der Standort auch Eventflächen und Barbereiche, die sich für Tanzpartys, Showings oder private Veranstaltungen eignen. Das Münchner Studio kann für eigene Projekte, Formate und Events angemietet werden und bietet damit die infrastrukturelle Grundlage, um Ideen professionell umzusetzen.

Als Kevin Braun im Januar 2026 die Funktion des Beauftragten für HipHop im TAF Germany übernommen hat, stand von Beginn an eine klare inhaltliche Ausrichtung im Fokus: die strukturierte und zeitgemäße Weiterentwicklung des HipHop-Meisterschaftsbereichs mit dem Anspruch, diesen als führenden Wettbewerbsstandard in Deutschland zu etablieren. Die Arbeit erfolgt dabei bewusst im Team. In enger Zusammenarbeit mit den Chairpersons of Judges Anna Kettler, Georg Wondrak und Jenny Krogull-Grüter sowie dem Street-Dance-Ressortleiter Carsten Rott liegt ein zentraler Schwerpunkt auf der Sicherstellung einer unabhängigen und qualitativ hochwertigen Wertungsstruktur. Dazu zählt auch der gezielte Einsatz externer Wertungsrichter*innen sowie ausgewählter VIP-Judges, sofern diese durch Glaubwürdigkeit, fachliche Expertise und internationale Vergleichbarkeit das Ansehen der Veranstaltungen in der Szene nachhaltig stärken – insbesondere in den Bereichen Battles und Popping. Ergänzt wird diese Arbeit durch den engen Austausch mit dem Tanzschul-Team, insbesondere mit Chris Peteljak und Annabelle Lauterbach im HipHop-Bereich sowie Marina Kornath im Commercial-Bereich. Langfristig verfolgt Kevin das Ziel, eine klare inhaltliche Trennung zwischen HipHop und anderen Street-Dance-Tanzformen zu etablieren, die nicht auf den technischen Grundlagen von Bounce, Rocking und Groove basieren. Diese Differenzierung soll Transparenz schaffen, tänzerische Identitäten stärken und die Wertung fachlich klarer ausrichten. Gleichzeitig wird innerhalb der Turniere bewusst Raum für andere Ausdrucksformen geschaffen. In der vergleichsweise jungen Kategorie Commercial Dance erhalten Formationen eine eigenständige Plattform, die ihrer Ästhetik, Performance-Orientierung und Arbeitsweise gerecht wird. Die inhaltliche Entwicklung dieser Kategorie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Marina und orientiert sich an klar definierten Kriterien, die Commercial Dance als eigenständige Disziplin innerhalb des Turnierkontextes positionieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Konzeption neuer Formate und Institutionen. Dazu zählen unter anderem PreChamps-Turniere sowie Maßnahmen zur gezielten Nachwuchsarbeit, die Tänzer*innen frühzeitig an Wettbewerbsstrukturen heranführen und Entwicklungsmöglichkeiten jenseits klassischer Meisterschaften bieten. In seiner Funktion betreut Kevin zudem die Disziplinen HipHop Battles und House Battles und begleitet deren strukturelle sowie inhaltliche Entwicklung innerhalb des Verbandes. Durch die enge Verzahnung von Verbandsarbeit, Szene-Know-how und praktischer Erfahrung entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der auf Klarheit, Fairness und langfristige Qualität im HipHop-Wettkampfbereich abzielt.






